Diese Omega Seamaster Automatic Chronograph Referenz 176.007 aus den frühen 1970er-Jahren ist ein faszinierendes Beispiel für die besonders kreative und technisch innovative Phase von Omega zu Beginn dieses Jahrzehnts. Mit ihrem markanten 39 mm großen Edelstahlgehäuse, dem silberfarbenen Zifferblatt, dem kontrastierenden blauen Tachymeter-Ring und den leuchtend blauen Chronographenzeigern besitzt sie eine unverwechselbare sportliche Ästhetik, die heute ebenso charakteristisch wie zeitlos wirkt.
Die Referenz 176.007 wurde ab den frühen 1970er-Jahren produziert und gehört zu den ersten automatischen Chronographen von Omega. Ihr tonneauförmiges Edelstahlgehäuse entspricht ganz dem Designverständnis dieser Epoche: breite Flächen, kurze integrierte Bandanstöße und kräftige Chronographendrücker verleihen der Uhr eine enorme Präsenz am Handgelenk. Mit einem Durchmesser von 39 mm besitzt sie dabei auch nach heutigen Maßstäben ausgesprochen angenehme und moderne Proportionen.
Besonders hervorzuheben ist der sehr gute Erhaltungszustand des Gehäuses. Trotz sichtbarer, authentischer Tragespuren sind die ursprünglichen Konturen und Oberflächen hervorragend erhalten. Der originale Schliff auf der Oberseite ist noch deutlich erkennbar, ebenso die klare Abgrenzung zu den polierten Gehäuseflanken. Nach unserer Einschätzung wurde das Gehäuse nicht poliert und präsentiert sich somit in einem besonders ehrlichen und ursprünglichen Vintage-Zustand.
Das originale silberfarbene Zifferblatt bildet zusammen mit dem blauen Tachymeter-Innenring eine ausgesprochen attraktive Farbkombination. Die radial gebürstete Oberfläche verändert ihren Charakter je nach Lichteinfall und bildet einen schönen Kontrast zu den kräftigen blauen Akzenten. Besonders markant ist der hellblaue zentrale Chronographen-Minutenzeiger, dessen Gegengewicht in Form eines stilisierten Flugzeugs gestaltet ist – ein außergewöhnliches und sofort wiedererkennbares Detail dieser Seamaster-Generation. Über diesen zentralen Zeiger werden die gestoppten Minuten angezeigt, während der ebenfalls zentral angeordnete Chronographensekundenzeiger die Sekunden erfasst. Das Datum befindet sich bei 3 Uhr, bei 6 Uhr sitzt der 12-Stunden-Zähler des Chronographen und das Hilfszifferblatt bei 9 Uhr kombiniert die laufende Sekunde mit einer zusätzlichen 24-Stunden-Anzeige. Die Tritium-Ausführung wird durch die „T SWISS MADE T“-Signatur am unteren Zifferblattrand bestätigt.
Im Inneren arbeitet das Omega Kaliber 1040, eines der historisch interessantesten automatischen Chronographenwerke der Marke. Das auf dem Lemania 1340 basierende Kaliber war das erste automatische Chronographenwerk, das Omega in Serie einsetzte. Es arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und zeichnet sich insbesondere durch seine ungewöhnliche Chronographenanzeige aus. Anders als bei klassischen Chronographen werden die gestoppten Minuten nicht auf einem separaten 30-Minuten-Totalisator dargestellt, sondern über einen zusätzlichen zentralen Zeiger. Zusammen mit dem zentralen Chronographensekundenzeiger ermöglicht dies eine besonders intuitive Ablesbarkeit der gestoppten Zeit.
Der verschraubte Edelstahlboden trägt außen das charakteristische Seamaster-Hippocampus-Emblem. Auf der Innenseite finden sich die originalen Omega-Signaturen sowie die Referenznummer 176.007. Die Werknummer im Bereich von 36 Millionen datiert dieses Exemplar in die frühen 1970er-Jahre und passt damit hervorragend zur Produktionszeit dieser Referenz.
Komplettiert wird die Uhr durch das originale Omega-Edelstahlband mit den passenden 653-Endlinks. Diese Kombination gehört zur korrekten zeitgenössischen Ausstattung der Referenz 176.007 und unterstreicht den erfreulich ursprünglichen Gesamtzustand dieses Exemplars.
Insgesamt handelt es sich um einen äußerst charaktervollen frühen automatischen Omega-Chronographen, der nicht nur durch sein unverwechselbares 1970er-Jahre-Design überzeugt, sondern auch technisch einen wichtigen Platz in der Geschichte der Marke einnimmt. Besonders die attraktive silber-blaue Zifferblattkonfiguration, das innovative Kaliber 1040 sowie das sehr gut erhaltene, nach unserer Einschätzung unpolierte Gehäuse machen diese Seamaster 176.007 zu einem ausgesprochen interessanten Vintage-Sportchronographen.
Zustandsbeschreibung
Zifferblatt: originales silberfarbenes Zifferblatt in exzellentem Zustand - blauer Tachymeter-Innenring - originale Tritium-Leuchtmasse in Zeigern und Markern - signiert mit "OMEGA AUTOMATIC Seamaster" und "T SWISS MADE T".
Gehäuse: sehr guter Zustand - getragen, aber nach unserer Einschätzung unpoliert - originaler Schliff auf der Oberseite sehr schön erhalten - leichte Tragespuren - originaler Seamaster-Gehäuseboden mit gut erhaltenem Hippocampus-Emblem - korrekte originale Omega-Krone und Chronographendrücker - korrekte Referenzgravur "176.007" auf der Innenseite des Gehäusebodens.
Uhrwerk: automatisches Omega Kaliber 1040 mit Datumsschnellschaltung - Chronograph startet, stoppt und resettet einwandfrei - Werte auf der Zeitwaage: Gangabweichung -5 s/Tag, beat error: 0,0 ms, Amplitude: 307°.
Armband: originales Omega Edelstahlarmband Ref. 1170 - korrekte 653-Endlinks - originale Omega-Faltschließe - leichte Tragespuren - Bandlänge einstellbar zwischen 16,9 und 19 cm.
Uhrwerksnummer: 36259xxx
Int.Exe.: 11214